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Heute ist internationaler Weltspieltag

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Wir sind Rollenspieler – wir brauchen keinen Spieltag, der uns sagt, dass wir Spaß haben und uns zum Spielen treffen sollen. Dennoch ist heute, am 28.05.2019 Internationaler Weltspieltag, denn manch einer braucht auch schon mal einen Schubs, um wieder den Spaß am Spielen zu entdecken.

Entstehung des Weltspieltags

1999 wurde der Weltspieltag als „World Play Day“ auf der 8. Konferenz der International Toy Library Association (ITLA) in Tokio ins Leben gerufen. Die ITLA selbst wurde 1990 in Turin während der 5. Internationalen Spielzeugbibliothekstagung gegründet. Der Verband ist nach belgischem Recht als gemeinnützige internationale Organisation eingetragen, die allen offen steht, egal ob Verband oder Einzelperson, solange das gemeinsame Ziel unterstützt wird. In den folgenden fünf Jahren wurden in weiteren 22 Ländern an diesem Tag landesweite Veranstaltungen verschiedener Art durchgeführt.

Die UNO proklamierte im Jahr 2000 den 28. Mai zum Weltspieltag, der inzwischen auch durch die UNESCO Unterstützung erfährt. Wunsch der Veranstalter ist es, Kinder und Erwachsene verschiedener sozialer Schichten durch das Spielen einander näher zu bringen und den Spaß am Spielen zu fördern. Deutsche Ludotheken, gemeinnützige Orte, an denen Spiele aufbewahrt werden, unterstützten den Weltspieltag erstmals 2006.

Dies war als erste gemeinsame Aktion dieser Art gedacht und seither wird dieser Tag auch in Deutschland begangen. Seit 2008 koordiniert das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. die dezentralen Aktivitäten im Rahmen des Bündnis Recht auf Spiel.

Bündnis: Recht auf Spiel

Das Bündnis Recht auf Spiel ist eine Initiative, die aus dem Deutschen Kinderhilfswerk hervorgegangen ist. In dem deutschsprachigen Netzwerk haben sich Fachkräfte unterschiedlicher Berufe, Institutionen und Organisationen zusammengeschlossen. In diesem Jahr haben sie den Weltspieltag unter das Motto Zeit zu(m) Spielen gestellt.

Nachdem wir euch bereits einige Texte zum Thema Rollenspiel und soziales Verhalten, bzw. Rollenspieler und Toleranz präsentiert haben, kommen wir hier auf den wichtigen Punkt des gemeinsamen Spielens zwischen Kindern und Erwachsenen zurück. Denn nicht nur Rollenspiele aller Art (Cowboy & Indianer, Vater, Mutter, Kind, …) fördern das Sozialverhalten. Auch, nein, besonders das freie Spielen zwischen Kindern und Erwachsenen, der Unterschied von Jung und Alt, ist für die Vernetzung wichtig.

Dabei geht es nicht nur darum, klar zu machen, dass man Kindern bei all dem Stress unserer modernen Zeit die Möglichkeit zum freien Spielen geben muss. Besonders der Raum muss dafür geschaffen werden und dafür soll das Bündnis die Menschen sensibilisieren. Als kleines Extra steht in diesem Jahr noch der Jojo-Video-Wettbewerb an, an dem jedes Kind bis zum 11. Juni teilnehmen darf.

Also egal, was ihr heute macht: Versucht das Spielen einzubauen. Ob mit euren Kindern, eurem Partner, euren Freunden oder den Kollegen im Büro.
Wer weiß, vielleicht macht es das Arbeiten angenehmer, wenn mal ein Papierflieger durch den Raum segelt. Oder den Abend gemütlicher bei einer kleinen Runde Siedler oder Munchkin statt Candy Crush. Natürlich darf auch Pen & Paper Rollenspiel nicht fehlen.

Ganz sicher jedoch macht es Spaß, einem Kind dabei zuzusehen, wie es aus Kleinholz eine Hütte baut, statt eine Hütte in Kleinholz zu zerlegen.

Lasst uns gerne auch in einem kleinen Kommentar wissen, was und in welcher Form ihr heute spielt!

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