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Pegasus zeigt Boss Monster: Aufstieg der Minibosse

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Lesezeit: 3 Minuten

Es war ein ruhiger Mittwochabend für mich, als ich plötzlich über einen Tweet von Pegasus Spiele stolperte. Darin die Aufmachung von Boss Monster: Aufstieg der Minibosse. Ich muss zugeben, ich kannte das Spiel bis dahin noch nicht, aber die Aufmachung hat mich sofort an die alten Verpackungen von SNES-Spielen erinnert und auch die bewusste Pixeloptik ist eindeutig ein Hommage an die Ära von Super Ghouls ‘n Ghosts, Megaman und co.. Und auch wenn der Aufbau an die Side-Scroller erinnert, so komme ich als alter Hase nicht umhin, auch an alte RPGs wie Terranigma, Lufia und Legend of Zelda zu denken.

Aber genug von meinen Erinnerungen. Ich dachte mir: “Jetzt belese ich mich schon über das Spiel, da kann ich auch eine Vorstellung schreiben.” Also Stifte gespitzt und Hefte auf.

So nicht, Schur-…. äh, Held!

In Boss Monster – von Johnny und Chris O’Neal erschaffen – übernehmen wir nicht etwa die Rolle der Helden, sondern der Bösewichte. Und genau genommen heuern wir diese Boss Monster an, um den Heldengruppen den Tag zu vermiesen. “Aufstieg der Minibosse” ist dabei eine eigenständige Erweiterung, die man auch ohne andere Produkte spielen kann, wenn man das möchte.

Wer nun aber Blut geleckt hat, dem sei folgendes ans Herz gelegt: Schnappt euch einen bis drei Freunde und schnallt euch an, denn in diesem Kartenspiel dürft ihr ruhig die Bösen spielen. Ziel des Spiels ist es nämlich, Abenteurer in den eigenen Dungeon zu locken und deren Seelen zu verzehren. Um dies zu bewerkstelligen, muss unser Dungeon nicht nur tödlich, sondern auch einladend sein. Denn hey, seien wir ehrlich: Wenn wir was aus unseren Runden Dungeons & Dragons, Pathfinder, Das Schwarze Auge und all den anderen tollen Spielen gelernt haben, dann, dass “Mörderfestung 5000” mitunter abschreckender ist als “Höhle der verbotenen Schätze”. Die Entscheidung darüber überlasse ich aber euch!

Zurück zum Thema: Abenteurer sind aber auch eine Rarität unter den Bewohnern dieser Welt. Und andere Schurken gibt es ebenfalls, die versuchen, noch mehr Abenteurer anzulocken. Dies geschieht, indem sie noch größere Reichtümer und noch schrecklichere Fallen aufstellen, um diese anzulocken und zu erledigen.

Helden, die in unserem Dungeon sterben, geben uns Seelen. Helden, die entkommen, fügen uns wiederrum Wunden zu. Es gewinnt, wer als erstes zehn Seelen gefangen hat und es verliert derjenige, der fünf Wunden erleidet.

Ein Dungeon sie zu knechten

In Boss Monster existieren fünf verschiedene Kartentypen.

Raumkarten: Mit Raumkarten bauen wir unseren Dungeon aus und spicken diesen mit gefährlichen Fallen und blutrünstigen Monstern, um die Helden idealerweise zu erledigen, bevor sie entkommen können. Sie ziehen Helden an und fügen den Helden den Schaden zu. Dabei gibt es normale Räume und Erweiterte Räume. Pro Runde können wir einen Raum bauen, bis wir ein Maximum von 5 erreichen. Danach müssen die Spieler die Räume überbauen.

Helden: Während wir Anfangs noch auf normale Helden treffen, werden später epische Helden in unseren Dungeon einkehren, um sich an unseren Schätzen zu bereichern. Während einfache Helden uns eine Seele einbringen, bringen uns epische Helden gleich zwei davon.

Minibosse: Machen unser Spiel erst wahrlich aus. Denn hey, was ist ein Hort ohne Drachen? Sie werden verdeckt auf einen Raum angesetzt und können von den Spielern aufgerüstet werden, um noch tödlicher zu werden.

Zaubersprüche: Helfen uns in verschiedenster Weise. Wenn wir Glück haben, gelangen wir sogar an welche, mit denen wir unseren Mitstreitern kräftig gegen das Schienbein treten können. Zauberkarten sind an die Phasen gebunden; d.h. manche Zaubersprüche können nur in der Bauphase gespielt werden, während andere nur während der Abenteuerphase gespielt werden können. Dafür dürfen wir dann aber so viele Einsetzen, wie wir auf der Hand haben.

Boss Monster: Das sind wir! Herren der Finsternis, Grauen aus der Untiefe, Vermieser des Tages, Pastetendieb… ihr wisst, was ich meine. Jedes Boss Monster hat einzigartige Level-Up-Fähigkeiten, die das erste Mal zum Tragen kommen, wenn ein Spieler seinen fünften Raum gebaut hat.

Neues Spielelement: Münzen

Boss Monster: Der Aufstieg der Minibosse fügt als neues Element Münzen ein, welche als Währung genutzt werden, um Schergen zu bezahlen, Fallen zu kaufen und Minibosse zu befördern. Doch vorsicht: Wird der Raum zerstört, in dem die Münzen untergebracht sind, gehen diese verloren!

 

Wer die Regeln noch näher betrachten möchte, der findet auf der Produktseite ein Regel-PDF. Wer nun neugierig geworden ist, findet unter diesem Artikel einen Link zur Produktseite von Pegasus Spiele.

Quelle Pegasus Spiele Twitter Produktseite

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