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Flames of Freedom – Horror im Unabhängigkeitskrieg

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Mitten im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg landen Spielerinnen und Spieler in Flames of Freedom. Die Entwickler von Andrews McMeel Publishing beschreiben das Setting als Gothic-Horror und finanzieren das Projekt über Kickstarter. Den Zielbetrag knackten sie allerdings schon nach 76 Minuten. Interessierte, die sich an der Kampagne noch nicht beteiligt haben, müssen allerdings schnell sein. Nur noch drei Tage verbleiben für eine Unterstützung. Das voraussichtlich über 600 Seiten starke Regelwerk will der Verlag bis Mitte 2021 fertigstellen und versenden.

Die Welt in Flames of Freedom

In Nordamerika kämpfen die Menschen 1776 ums Überleben. Dabei ist es vollkommen irrelevant, welche Hautfarbe sie haben, welchem Geschlecht sie angehören oder an welchen Gott sie glauben. In den Kriegszeiten müssen sie zusammenstehen. Doch mit der Revolution taucht auch eine unbekannte Gefahr auf. Etwas Mysteriöses nutzt das Chaos für sich. So finden sich plötzlich Ghule in den Tunneln unter Boston. Zudem warnen die Indigenen vor einem Teufel namens Manitou, der nun unter den Lebenden wandelt.

Kurz nach Kriegsbeginn stehen die Menschen in Nordamerika allerdings vor einem kulturellen Wandel. Ihnen steht das sogenannte Zeitalter der Vernunft bevor, wo Folklore und Hexerei fehl am Platze sind. Daher leugnen viele Menschen diese übernatürlichen Zeichen oder suchen rationale Erklärungen. Es gibt nur wenige, die die Wahrheit kennen und wissen, dass Zauberei, Monster und Dämonen real sind. Dazu gehören auch die Charaktere der Spielerinnen und Spieler, die selbst zur Bevölkerung gehören. Sie sind Missionare, Meuterer oder sogar Hebammen – insgesamt sollen 84 verschiedene Charaktertypen zur Verfügung stehen. Diese können durch im Regelwerk enthaltene Kulturen, Werkzeuge, Waffen und Magie personalisiert werden. Und auch passende Bedrohungen sollen sich im Regelwerk zu Flames of Freedom finden. So führt sie der Kampf gegen das Übernatürliche entweder zum Sieg oder zum Tod.

Rollenspielsystem nach Zweihänder

Flames of Freedom stellt beim Erleben der Geschichte das Rollenspiel in den Fokus. Dafür ist die Spielmechanik in vier Modi aufgeteilt: Verfolgungsjagden, Kämpfe, Reisen, und soziale Interaktion. Nur dann, wenn es Konsequenzen für Misserfolge geben könnte, sind Würfelproben erforderlich. Dabei orientiert sich das Spiel am W100-System von Zweihänder. In Flames of Freedom gilt eine Probe als geschafft, wenn das Ergebnis des Würfelwurfs auf oder unter einem Maximalwert liegt. Für den Wurf können zwei W10 stellvertretend als W100 verwendet werden. Ein kritischer Erfolg oder ein kritischer Misserfolg tritt dann ein, wenn beide Würfel dieselbe Zahl anzeigen.

Unabhängig via Schnellstarter

Für einen ersten Eindruck von Flames of Freedom hat Andrews McMeel Publishing einen 61 Seiten langen Schnellstarter über DriveThruRPG zur Verfügung gestellt. Dieser umfasst neben 32 Seiten an Regeln auch ein erstes Abenteuer mit hilfreichem Zubehör. Dabei sind sieben vorgefertigte Charaktere, eine Karte und Vorlagen für Miniaturen, die gedruckt und ausgeschnitten werden können. Das Abenteuer, das elf Seiten umfasst, soll etwa zwei bis drei Stunden benötigen. Bis zu sieben Spielerinnen und Spieler sollen hier gemeinsam mit der Spielleitung – im Regelwerk benannt als Historiker – Spaß haben können.

Vielleicht hat ja jemand von euch den Schnellstarter am gestrigen Halloween ausprobiert? Findet ihr das Setting interessant? Lasst uns gern einen Kommentar da.

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