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Can you Recognize Fascism?

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Bereits im Jahr 2018 erschien bei Crossed Genre Publication eine Mikro-Anthologie zum Thema Faschismus unter dem Titel Resist Fascism. Mit Recognize Fascism bringt World Weaver Press bei Kickstarter einen Nachfolger auf den Weg. Das Thema ist, wie unschwer zu erraten, erneut Faschismus und der Widerstand gegen selbigen.

Was ist Faschismus?

In Deutschland denken die meisten bei Faschismus erst einmal an den Nationalsozialismus. Das ist natürlich nicht falsch. Die Ursprünge liegen jedoch im Italien der frühen 1920er-Jahre. Mit der Zeit radikalisierten sich diese Gruppierungen, benannt nach ihrem Symbol, dem Rutenbündel (ital. fascio). Mit dieser Radikalisierung kamen auch größere Ziele. Die Faschisten zielten auf die Übernahme der Regierungsgewalt. In Italien gelang ihnen das unter ihrem Führer Benito Mussolini. Einmal an der Macht, bauten sie ein totalitäres Regime auf. Später diente diese Bewegung den Nationalsozialisten als Vorbild ihres Regimes, die folgerichtig auch häufig als Faschisten bezeichnet werden.

Kannst du Faschismus erkennen?

Mit dieser Frage schließt im Kickstarter-Projekt die Übersicht über die Geschichtsansätze der Anthologie Recognize Fascism. World Weaver Press haben aus der ursprünglich recht kleinen Anthologie etwas Großes gemacht. Mehr als 70.000 Wörter. Geschrieben von 22 Autoren aus neun Ländern. Damit ist natürlich auch der Begriff Mikro-Anthologie nicht mehr gültig. Bei Recognize Fascism handelt es sich um eine vollwertige Anthologie. Die Geschichten, die ihr erleben könnt, spielen in den unterschiedlichsten Umgebungen.

Recognize Fascism beschränkt sich dabei keineswegs auf die reale Welt. Die Geschichten beinhalten ebenso Science-Fiction und Fantasy-Elemente. Golems können genau so handelnde Personen sein, wie Minenarbeiter. Gemeinsam haben die Geschichten nur das übergeordnete Thema. Alle handelnden Figuren erkennen den Faschismus in ihrer Welt und beschließen, gegen ihn zu kämpfen.

Pledges und Stretch Goals

Wie üblich stehen euch verschiedenste Pledges und Stretch Goals zur Verfügung. Die Finanzierung des Projektes ist dabei bereits gesichert. Mehr als das Doppelte der geforderten Summe hat das Projekt schon erreicht und es läuft noch bis 28.08.2020. Da die Geschichten bereits geschrieben sind, besteht somit für Backer des Projekts kaum noch ein Risiko.

Die Pledges, mit denen ihr das Projekt unterstützen könnt, reichen dabei von 6 $ für das einfache E-Book bis zu 100 $. Für Letzteres erhaltet ihr Recognize Fascism, Resist Fascism und noch ein Bundle weiterer Geschichten zu Faschismus, ähnlich dem Bundle gegen Rassismus. Die ersten beiden sogar als Paperback und E-Book. Wer darüber hinaus noch an einem Workshop zum Imposter-Syndrom mit Crystal Huff teilnehmen möchte, muss insgesamt 175 $ hinblättern. Crystal Huff war bei Recognize Racism für die Redaktion verantwortlich.

Schließt ihr euch der Rebellion an?

Wer schon vorab einen Einblick in einige der Geschichten haben möchte, kann dies in der Update-Sektion des Kickstarter-Projekts tun. Dort lesen einige Autoren in Videos bereits einzelne Teile ihrer Geschichten. Darüber hinaus ist Resist Fascism auch weiterhin über die Seite von Crossed Genre Publication zu erhalten. Habt ihr dort vielleicht schon einmal reingeguckt? Wie gefällt euch das Konzept und werdet ihr das Projekt unterstützen? Thematisiert ihr Faschismus im Rollenspiel? Erzählt es uns doch in den Kommentaren!

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toube

Oho, ungewohnt politisch hier mit dem Bild 😀

Das Thema find ich an sich sehr spannend, da juckt es mich ja schon in den Fingern.
Faschismus im Rollenspiel anständig unterzukriegen stell ich mir allerdings doch recht anspruchsvoll vor, zumindest wenn man das Thema ernsthaft und mit Tiefgang behandeln will. Ich glaub ich könnte das nicht gut, ein meiner Meinung nach realistisches faschistisches Szenario aufzubauen und gleichzeitig den Spielern genug Macht einräumen, um das effektvoll bekämpfen zu können. Fänds aber interessant, wie viele Leute an sowas als Spieler interessiert wären

Torsten

Ja, bei dem Bild für den Artikel war ich ein wenig krawalliger drauf, als sonst. 😅

Was Faschismus im Rollenspiel angeht, da habe ich selbst eigentlich immer sehr gute Erfahrungen mit gemacht, solange die Faschisten die Antagonisten waren. Nur als Spieler möchte ich nach Möglichkeit keinen Faschisten spielen, wobei auch das in einem entsprechenden Kontext umsetzbar ist. Dabei ist dann vor allem wichtig, dass die Protagonisten zwar Scheißtypen sein mögen, aber dennoch lokal und relativ betrachtet die Good Guys sein können. Sons of Anarchy macht das beispielsweise recht gut. Die Protagonisten sind waffen- und drogenhandelnde Biker. Einige von ihnen sind innerhalb der Geschichte dennoch die Sympathieträger, weil viele um sie herum noch viel schlimmer sind.

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