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Dark Lord – gemeinsam gegen das Gute

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Hand aufs Herz: Jeder von uns hat diesen einen Antagonisten, den man einfach nur lieben muss. So böse und schrecklich sie auch sein können, wir haben sie trotzdem lieb. Wer einmal selbst in die Fußstapfen eines großen bösen Schurken treten möchte, dem sei Dark Lord ans Herz gelegt. Das System wird auf Kickstarter von Chamomile Has A Project finanziert.

Dark Lord: Das Böse in den Spielern erwecken

In Dark Lord können die Spieler üble Bösewichte verkörpern, die zusammen einen dunklen Rat gebildet haben. Gemeinsam wollen sie gegen das Gute kämpfen, die Welt erobern und für immer herrschen. Dazu legen die Spieler zu Beginn jeder Runde fest, welcher Schurke sich welcher Aufgabe annimmt. Dörfer und Städte locken zur Plünderung von Ressourcen, die Armee der Guten muss besiegt werden und die Heldengruppe, die euch besiegen will, macht ebenfalls nichts als Ärger. Wer sich um die Helden kümmert, bekommt aber nicht so viele Belohnungen. Trotzdem ein wichtiger Job, denn sollten die Helden gewinnen, ist das Spiel vorbei.

Gute Diener sind selten

Wenn es dann in Dark Lord an die Aufgaben selbst geht, spielt nur einer der Spieler seinen dunklen Herrscher. Die anderen dürfen sich einen Untergebenen aus seinem Gefolge auswürfeln. Das kann von Elitetruppen und Assassinen bis zu gewöhnlichen Infanteristen reichen. Je besser man sich hier anstellt, desto wahrscheinlicher gibt der derzeitige Herrscher einem bessere Belohnungen. Diese können dann für den eigenen Bösewicht eingesetzt werde. Aber auch wer lange überlebt, kann sich am Ende über Belohnungen freuen. Um alles noch etwas interessanter zu machen, besitzt jeder Untergebene ein geheimes Ziel. Das kann sogar Verrat beinhalten. Und für manche der anderen Spieler ist es vielleicht sogar ganz nützlich, andere Untergebene schneller auszuschalten, um mehr Belohnungen zu kassieren.

Intrige und Verrat zwischen Bösewichten

Dieser Ansatz setzt sich in Dark Lord auch unter den Bösewichten fort: Wenn alle Missionen abgeschlossen wurden, können die Bösewichte ihre gewonnen Ressourcen ausgeben. Ihre Festung ausbauen, Territorien verwalten, dunkle Rituale vollführen und so weiter. Aber nicht jeder kann gleichzeitig Rituale vollziehen und andere Spieler können dir Gegenstände auf den Märkten einfach vorher wegschnappen. Es handelt sich immerhin bei jedem Spieler um einen Schurken und Bösewicht. Jedem Spieler ist klar, dass Zusammenarbeit im Rat nötig ist, aber der Friede ist brüchig. In Dark Lord gibt es also jede Menge Gelegenheit für Deals, Intrigen, Verrat und List. Mechanisch basiert Dark Lord auf den d20-System und soll nah an Pathfinder und Dungeons & Dragons liegen.

Mit Dark Lord an die Weltherrschaft

Wer jetzt neugierig geworden ist, kann sich Dark Lord auf Kickstarter sichern. Das Finanzierungsziel wurde bereits erreicht. 15 $ kostet das PDF, anstatt 19,99 $ nach dem Kickstarter, sowie 25 $ für das Softcover in schwarz-weiß und 45 $ für das farbige Hardcover. Das Porto fällt mit 10 $ überraschend günstig aus. Die Stretch Goals sind noch nicht bekannt, allerdings muss auch noch einiges für die Illustrationen angesammelt werden. Der Kickstarter von Dark Lord läuft aber noch bis zum 1. August.

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3 Kommentare
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Oli

Das klingt nach ner Menge Spaß!

Luke Finewalker

Überrascht mich nicht, dass dich das Konzept des finsteren Herrschers anspricht … 😉

Sascha

Kann man auch böse Polizisten spielen oder wäre das zu krass?

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