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The Well – Dungeoncrawl in die Höhe

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Normalerweise geht es beim Dungeoncrawl darum, in ein Verlies oder Dungeon hinabzusteigen. Optional natürlich auch wieder lebendig herauszukommen. The Well dreht den Spieß aber um: Der Alltag und die Zivilisation rutscht immer weiter nach unten. Die Spieler bahnen sich regelmäßig einen Weg durch die Gefahren und Dungeons über ihnen. Das Pen & Paper Rollenspiel von Peter Schaefer ist gerade auf Kickstarter und verbindet klassischen Dungeoncrawl und moderne narrative Spielstrukturen.

Zombies, Skelette und Co. über euren Köpfen

Das Setting von The Well ist ziemlich ungewöhnlich. Die Menschheit haust in einem schier endlosen runden Loch, das tief in die Erde hinabführt. Ringsherum befindet sich eine Treppe, die sich spiralförmig nach unten schlängelt. Immer wieder führen große Tore von der Treppe in Höhlensysteme. Die letzte Stadt Bastion liegt hinter einem solchen Tor. Doch immer wenn die Ressourcen der Umgebung weniger werden, die Toten sich aufhäufen und der Platz knapp wird, zieht die Stadt eine Ebene tiefer. So wandert sie immer weiter nach unten. Die Stadt selbst wird von Runenmagie und künstlichem Licht am Laufen gehalten. Die Bewohner züchten Pilze und Tiere und gehen ihrem Leben nach.

Die Spieler sind aber keine normaler Bewohner von Bastion. In The Well spielen sie Grabräuber, die die Ebenen über ihnen erkunden, plündern und dabei jede Menge Schätze und Narben kassieren. In letzter Zeit sind die Verliese aber gefährlicher geworden. Irgendetwas oder jemand weckt die Toten auf und animiert grässliche Monster zu unheiligem Leben. Je höher ihr aufsteigt, desto schlimmer wird es. Es liegt an euch die verlassenen Ruinen von zahlreichen Bastions zu erkunden und die Quelle des Bösen zu finden.

Schnell und einfach – Die Regeln von The Well

The Well benutzt einen sehr einfachen Proben-Mechanismus: Man würfelt einen W6 und sollte er einen Zielwert erreichen, ist die Probe gelungen. Indem man Risiken eingeht, kann man zusätzliche Würfel in den Pool werfen. Je höher das eingesetzte Risiko, desto mehr Würfel bekommt man dafür. Die Spieler entscheiden somit selbst, wann sie sich das Leben eventuell schwerer machen. Rollen sie außerdem dabei eine 1, kommt es zu unvorhergesehen Komplikationen, auch wenn die Probe gelingt! Im Kampf bekommt jeder Spieler pro Runde zwei Würfel, die den Aktionen des Charakter entsprechen. Hat jemand keine Würfel, kann die Figur auch nichts mehr machen.

Auch Schaden wird abstrahiert. Charaktere sammeln Stress und je nachdem wie viel Stress am Kampfende vorliegt, kommt es zu Konsequenzen. Das kann physischen Schaden und Wunden, psychische Folgen oder auch den Verlust von Ausrüstung bedeuten. Zusammen mit dem flotten Erstellen von Charakteren dank Fragebogen-Charakterbogen geht The Well Rollenspiel also leicht, narrativ und schnell an.

Kurzgeschichten und Abenteuer inklusive

The Well hat bereits ein gutes Sümmchen gesammelt und ist gefundet. Die ersten Stretch Goals mit zwei Kurzgeschichten und einem Abenteuer sind ebenfalls schon erreicht. Fallen auch die nächsten Ziele, kommen noch zwei Szenarien hinzu. Der Autor hat an einigen renommierten Rollenspielen gearbeitet, unter anderem an Spielen der World of Darkness und als fester Angestellter bei Wizards of the Coast auch an Dungeons & Dragons. Der Kickstarter für The Well läuft noch bis zum 27. Dezember. Das PDF kostet 15 $, das physische Buch inklusive dem PDF 30 $ und 10 $ Porto nach Deutschland. Die Auslieferung ist für Anfang 2021 geplant.

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